Pfaffenhofen (bti) Seit 25 Jahren ist die Montessorischule ein fester Bestandteil der Pfaffenhofener Schullandschaft: Beim Informationstag am Samstag wurden den Gästen des Spektrum der Montessori-Pädagogik und seine Anwendung in der Praxis vorgestellt.


Schulleiterin Inge Marschall und ihr Team konnten sich über einen regen Besucherstrom freuen, darunter viele Ehemalige, die gern wieder in ihrer Privatschule in der Pettenkoferstraße vorbeischauten. Die hat seit einigen Jahren eine schmucke Turnhalle, Computer haben Einzug gehalten, doch am ganzheitlichen Montessorikonzept unter dem Leitmotiv „Hilf mir, es selbst zu tun“ mit Freiarbeit und gebundenem Unterricht hat sich nichts geändert. Von der Eulen- bis zur Pinguinklasse – Nummern gibt es nicht – boten Schüler und Pädagogen den interessierten Besuchern einen Einblick in ihren abwechslungsreichen Schulalltag; auch der Montessorikindergarten und Projektgruppen stellten sich vor.

So bereiteten kleine Köche in der Kochwerkstatt erstaunlich geschickt Knabbergebäck und Chicorée-Orangenschiffchen zu, der Theaterkreis berichtete über die „Schneekönigin“, und großen Wert legte man auf das persönliche Informationsgespräch. Dabei konnte auch so manches Vorurteil aus der Welt geschafft werden: Der Übergang auf eine weiterführende Schule fällt den Montessorikindern nicht schwerer als den Schülern einer klassischen Grundschule. Angebote zum Mitmachen im Bereich Kunst und Werken, Kinderschminken und eine gut bestückte Cafeteria rundeten den gelungenen Schultag am Samstag ab.

Ein Informationsabend zur Schuleinschreibung findet am Mittwoch, 30. Januar, um 19.30 Uhr in der Turnhalle der Montessorischule statt.


Von Tina Bendisch

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